RömerMuseum

Bei einem germanischen Überfall in den 250er Jahren n.Chr. wurde der „Weißenburger Schatz“, einer der prächtigsten Verwahrfunde in Deutschland, in der Nähe der Thermen vergraben. Erst 1979 wurde der Schatz wieder entdeckt.
Nach dem Erwerb durch den Freistaat Bayern (1980) wurde das RömerMuseum als Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung München gegründet und 1983 eröffnet. Seitdem glänzt hier der Weißenburger Römerschatz, darunter 17 in Qualität und Erhaltungszustand einzigartige Götterfiguren sowie Votivtafeln, Gefäße aus dem sakralen Bereich, Alltagsgegenstände und Paradeausrüstungsteile.

Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen, einer zweijährigen Schließung und einer Neukonzeption der Ausstellung wurde das RömerMuseum im März 2017 neu eröffnet. Neben dem Schatzfund wird in der neuen Ausstellung das Leben am Limes dem Besucher näher gebracht. So wird neben dem gegenseitigen Kulturaustausch zwischen Römern und Germanen auch das alltägliche Leben der Soldaten im Kastell und das der Händler und Familienangehörigen im Lagerdorf präsentiert.

Informationen zur Barrierefreieheit:

„Rollstuhlgerecht”
Das RömerMuseum Weißenburg ist nach Sanierung und Umbau barrierefrei. Ein Fahrstuhl bietet einfachen Zugang zu allen Stockwerken der Ausstellung. Die Ausstellung ist derart gestaltet, dass sie mühelos mit dem Rollstuhl zu erkunden ist und die Vitrinen hängen in einer Höhe, die es auch Rollstuhlfahrern ermöglicht, die Ausstellungsstücke in Augenschein zu nehmen. Eine behindertengerechte Toilette im Erdgeschoss ist ebenfalls vorhanden.
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Masken im Römermuseum
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Götterstatuette Apollo im Römermuseum
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